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20. März
2007
Schnee in der zweiten Märzhälfte ist hier im Allgäu keine Besonderheit. Die
Menge heute ist dann aber doch recht überraschend, denn so viel Schnee gab
es den ganzen Winter hindurch bislang nicht. Und das, nachdem der Frühling
schon Einzug gehalten hatte. Die gerade austreibenden Forsythien tragen
schwer an der weißen Last…
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15. März
2007
In Hannover ist wieder CeBIT-Time. Auch in diesem Jahr bin ich wieder vor
Ort, um mich mit Herstellern von Notebooks und Navigationssystemen zu
treffen. Das Besondere der CeBIT 2007: Am ersten Tag gibt es tatsächlich so
etwas wie Frühlingswetter statt des typischen Grau-in-Grau der vergangenen
Jahre...
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13. März
2007
Welch schöne (neue) Heimat habe ich doch! Vom nahen Hochgrat aus erlebe ich
heute den Sonnenuntergang, wobei der Blick im Westen vom Bodensee (rechts)
bis zum Säntis in der Schweiz (links) reicht. Im Süden und Osten sind die Alpengipfel
Österreichs und rund um Oberstdorf zu sehen.
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3.Februar 2007
In Kenia treffe ich mich mit Shadrack Katue und seiner Frau Esther. Seit
ich Shadrack vor über vier Jahren in Deutschland kennengelernt habe,
unterstütze ich seine Arbeit als Pastor in seinem Heimatland. Jetzt treffen
wir uns am Diani Beach südlich von Mombasa. Erstmals sehen er und seine
Frau das Meer. Wir verbringen einige Tage in einem Strandhotel und genießen
die Sonne und den Indischen Ozean. Aber wir besprechen auch künftige
Projekte. So will Shadrack weitere christliche Gemeinden in ländlichen
Gebieten gründen, in denen keine Missionare tätig sind. Zudem will er sich
verstärkt um Kinder kümmern, deren Eltern aufgrund einer AIDS-Infizierung
gestorben sind. AIDS ist ein großes Problem in Kenia. Ich will versuchen,
in Deutschland einen Hilfsverein zu gründen, um ihn finanziell auch bei
diesem Teil seiner Arbeit zu unterstützen.
Den Bericht zu dieser Reise gibt es hier zu lesen...
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3.Dezember 2006
Ganz spontan stehe ich heute 2962 Meter über dem Meeresspiegel: Eigentlich
wollte mein Sohn Jan seine persönliche Snowboard-Saison mangels Schnee im
Allgäu auf dem Zugspitzplatt eröffnen und ich zu einem Gottesdienst nach
Garmisch- Partenkirchen fahren. Die Fahrt dorthin verläuft problemlos und
schnell. Das überraschend gute Wetter gibt mir einen zusätzlichen Anstoß
und ich fahre mit hinauf auf Deutschlands höchsten Berg. Belohnt werde ich
mit einer grandiosen Fernsicht. Von der Zugspitze reicht der Blick über 100
Kilometer weit.
Letztlich hat alles geklappt: Ich kann die Aussicht genießen, gemütlich mit
der Zahnradbahn wieder ins Tal fahren und komme noch rechtzeitig zum
Gottesdienst. Mein Sohn genießt den ersten Tag auf der Piste - und am Ende
des Tages geht es problemlos wieder heim ins (noch immer) schneelose
Allgäu...
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14.Oktober 2006
Heute bin ich einer von über 5900 Teilnehmern am Hallwilerseelauf in der
Schweiz. Bei idealem Laufwetter absolviere ich meinen zweiten Halbmarathon.
Die Zeit von Berlin im April kann ich um gut 3,5 Minuten steigern und komme
nach 1:47.21,5 Stunden ins Ziel. Getrübt wird
meine Freude von Knieschmerzen auf dem letzten Viertel der Strecke und zwei
heftigen Wadenkrämpfen auf dem letzten Kilometer. Ich hätte mich wohl doch
besser vorbereiten sollen...
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23.September
2006
Welch ein Herbstanfang! Den ganzen Tag über scheint die Sonne. Nur leichte
Schleierwolken ziehen vorüber. Den Nachmittag und frühen Abend verbringe
ich am Bodensee. Leichter Nebel verhindert den direkten Blick vom
österreichischen Ufer im Rheindelta hinüber auf die deutsche Seite. So
wirkt der Bodensee wie das offene Meer.
An dieser Stelle des Bodensees war ich noch nie. Einmal mehr freue ich mich
über meine neue Heimat. Seit 16 Jahren lebe ich im Allgäu und habe nur eine
halbe Stunde Fahrt zum Bodensee. Und doch entdecke ich immer mal wieder so
ein wunderschönes Fleckchen Erde. Total ruhig wirkt hier alles. Einige
Zugvögel sind unterwegs, aber kaum Spaziergänger...
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21.September 2006
Besuch aus Kenia: Pastor Isaiah Mbandu kommt zu mir ins Allgäu.
Kennengelernt habe ich ihn im Sommer 2005 in einem kleinen Dorf in Kenia.
Heute landet er auf dem Flughafen in München, wo ich ihn abhole. Die
nächsten Monate wird er an der Bibelschule "Bodenseehof" in
Friedrichshafen verbringen.
Miterleben darf ich heute seinen "Kulturschock": Das erste Mal
ist Isaiah in Europa, das erste Mal in seinem Leben ist er geflogen. Das
einzige Ausland, das er bislang kannte, war Kenia's Nachbarstaat Tansania.
Seine Familie konnte er nicht mit nach Deutschland bringen. Es werden
sicher sechs interessante, erlebnisreiche Monate für ihn - aber mit Blick auf
seine Familie auch einsame Monate. Erst vor vier Monaten wurde sein Sohn
geboren.
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29.August 2006
Heute bin ich beruflich in Großbritannien. Der Anflug auf London ist
eindrucksvoll. Aus dem Flieger heraus gibt es ein kurzes
Sightseeing-Programm u.a. mit Tower Bridge und Big Ben...
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17.August 2006
Im Anschluss an ein kleines Familientreffen in Mittenwald komme ich heute
mal wieder nach München. Immer wieder begeistert mich, wie nah die
bayerische Landeshauptstadt von meinem Wohnort im Allgäu entfernt ist. Dem
kurzen Shopping und dem guten Essen in München folgt so auch heute nur eine
knapp zweistündige Heimfahrt. Und das Flair in der "Weltstadt mit
Herz" begeistert mich sowieso bei jedem Besuch. Heute tut sommerliche
Wärme und Sonnenschein das Übrige. Ein kurzer Stopp vor den Türmen der Frauenkirche
darf da natürlich nicht fehlen.
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4.August 2006
Heute bin ich auf der Insel Pag vor der Küste Kroatiens. Zwei Wochen
verbringe ich erstmals in diesem Land meinen Urlaub. Pag gehört dabei
zweifellos zu den Höhepunkten. Sehr vielfältig präsentiert sich diese
Insel. Immer wieder gibt es schöne Buchten. Das Meerwasser in dieser Gegend
begeistert mich: Überall ist es klar und lädt zum Baden ein. Nicht zuletzt
erinnert die Landschaft mich an meine Kindheit: Hier wurden vor über 40
Jahren die "Winnetou"-Filme gedreht.
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9.Juni 2006
In Deutschland bricht endgültig das WM-Fieber aus - und ich bin live in der
Münchner FIFA-WM-Arena (die vorher noch Allianz-Arena hieß) dabei. Ein
allzu großer Fußball-Fan bin ich zugegebenerweise gar nicht - aber dieses
besondere Ereignis miterleben zu können, das begeistert mich! So sehe ich
die Eröffnungsfeier und das anschließende Auftaktspiel der deutschen
Mannschaft gegen Costa Rica. Auch alles rund um das Spiel klappt bestens,
so dass ich diesen Tag in sehr positiver Erinnerung behalte.
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3.Juni 2006
Vor knapp 25 Jahren begann mein letztes Jahr im Schulzentrum
Grenzach-Wyhlen. Heute komme ich nach langer Zeit mal wieder hierher. Es
sind Ferien, das Schulgebäude wirkt verlassen. Und auch ein wenig herunter
gekommen. Die vielen Generationen von Schüler haben ihre Spuren
hinterlassen. Und doch weckt das Umfeld Erinnerungen: Immerhin sechs Jahre
bestimmte diese Schule mein Leben. Entscheidende Jugendjahre. Ich ging
alles in allem gern zur Schule. Inzwischen wohne ich 250 Kilometer
entfernt, das Schulzentrum ist also aus meinem Blickwinkel verschwunden.
Daher ist so ein kurzer Besuch in der "alten Heimat" wie heute
schon etwas Besonderes...
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11.Mai 2006
Gerne bin ich in der Schweiz. Recht nah ist sie von meiner Wahlheimat, dem
Allgäu, entfernt. Es ist schön, in der Schweiz zu wandern. Und heute besteht
erstmals in diesem Jahr die Möglichkeit dazu. Im Appenzeller Land bin ich
unterwegs - meist mit Blick auf den Säntis. Ein schöner Tag!
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22.April 2006
Schon häufig war ich in Köln. Heute - auf der Rückfahrt von einem
Nordsee-Urlaub - komme ich mal wieder in diese Stadt, um insbesondere
meiner Tochter den Kölner Dom zu zeigen (das hat sie sich schon länger
gewünscht).
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2.April 2006
In meiner Jugend war ich begeisterter Mittelstrecken- Läufer. Vor einigen
Jahren habe ich das Laufen wieder für mich entdeckt. Um Wettkämpfe aber habe
ich einen Bogen gemacht. Der Vergleich mit anderen Läufern ist nicht
wirklich reizvoll für mich. Es geht mir um die Fitness und die Bestätigung,
gewisse Distanzen durchlaufen zu können. An besonderen Orten zu joggen, das
hat mich jedoch immer gereizt. Und so konnte ich nicht widerstehen und bin
heute beim Berliner Halbmarathon mitgelaufen. Im Vorfeld wollte ich Spaß
haben (und den hatte ich!!!), durchlaufen (das bin ich!!!), unter zwei
Stunden laufen (bin ich mit 1:50,59) und in der ersten Hälfte ankommen (mit
einem Platz unter den ersten 4000 der 16000 Läufer ist mir auch das
gelungen).
Das besondere Feeling, durchs Brandenburger Tor zu joggen, war
unbeschreiblich. Irgendwie wurde dabei ein Lebenstraum war. Einige Male
hatte ich davor gestanden, als noch eine Mauer den Zugang unmöglich
machte...
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