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Indian
Ocean Drive Der
Indian Ocean Drive ist eine Küstenstraße in
Westaustralien. Sie ist erst seit September 2010 durchgehend
befahrbar. Nun stellt sie eine Alternative zum „Highway 1“
dar, der ebenfalls nur zweispurig ausgebaut ist und von vielen
LKWs befahren wird. Sie sind auf dem Indian Ocean Drive selten.
Eine „Traumstraße“ ist die Strecke aber dennoch
nur bedingt: Im Gegensatz zu anderen Küstenstraßen
führt der Indian Ocean Drive meist durch das Landesinnere.
Nur in einigen Orten und an wenigen anderen Stellen führen
Stichstraßen direkt zum Indischen Ozean.
Das ist
der Strand im „Sandy Cape Recreation Park“. Hierher
führt nur eine etwas holprige Straße – doch die
Anfahrt lohnt sich. Denn hier gibt es nicht nur einen tollen
Strand, sondern auch einen großzügig angelegten
Campingplatz (Kosten pro Nacht 2013: 15 Dollar).
Den
Strand hatten wir längere Zeit quasi für uns. Das lag
aber nicht nur an den wenigen Campingplatz-Nutzern während
der Woche, sondern auch am teilweise doch recht heftigen Wind. Er
blies den feinen Sand über den Strand, was die ansonsten
perfekten Tage hier etwas beeinträchtigte.
Auch das
erlebten wir am Sandy Cape: Ein Blick aus dem Wohnmobil –
und da schaute uns dieses Känguru an. Die längste Zeit
stand es so, wackelte mit den Ohren – um dann wegzuhüpfen.
Australien pur!
Einen
Sonnenuntergang wie diesen erlebten wir an der Westküste
fast an jedem Abend. Hier war es einfach nur traumhaft schön!
So auch
in Green Head! Dieser kleine Ort überraschte uns total. Da
gab es an einem Strand nicht nur einen Parkplatz, sondern auch
eine Grillstelle, eine Toilette und Frischwasser fürs
Wohnmobil. Wahrlich keine Selbstverständlichkeit in
Australien. Vor allem aber gab es hier noch eine weitere kleine
Bucht, die menschenleer war. Der kurze Umweg über Green Head
lohnt also in jedem Fall!
Dieses
Schild ist leider ein Dauerbegleiter auf der Fahrt entlang des
Indian Ocean Drive. Oftmals hatten wir den Eindruck, dass
wirklich jeder Trampelpfad und jeder noch so kleine Haltepunkt
damit ausgestattet wurde. Bei allem Verständnis: Warum man
mit einem Wohnmobil nicht dort übernachten darf, wo man
tagsüber auch parken darf, werde ich nie verstehen.
Schließlich lässt man absolut nichts zurück.
Letztlich stecken wohl die Interessen der Campingplatz-Besitzer
dahinter. Leider waren die Campingplätze, insbesondere in
Cervantes und Lancelin, recht voll, laut und wenig idyllisch.
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