Kosciuszko National Park
Der Kosciuszko Nationalpark ist nicht nur der größte Nationalpark in New South Wales – er umgibt auch den höchsten Berg des australischen Festlandes, den 2228 Meter hohen Mount Kosciuszko. Keine Frage, dass wir diesen Punkt ansteuerten...

Die Übernachtungen auf den Campingplätzen „Island Bend“ und „Ngarigo“ waren ein Erlebnis. Fast ganz für uns allein hatten wir den großzügig angelegten Bereich „Island Bend“ - und prompt sahen wir hier die ersten Kängurus aus kürzester Distanz.

Vom (extrem kleinen!) Parkplatz „Charlotte Pass“ aus wanderten wir auf den Gipfel des Mount Kosciuszko. Dabei entschieden wir uns für die längere der zwei Varianten, die auch über den Carruthers Peak und am Lake Albina vorbeiführt. Auch machten wir einen Abstecher zum Blue Lake.
Das Wandern hier ließ vergessen, dass wir in Australien unterwegs sind. Die gesamte Szenerie erinnerte sehr an die Alpen. Kein Wunder, gehört diese Region auch zu den „Snowy Mountains“ Australiens, die auch als australische Alpen bezeichnet werden. Sogar Ski-Gebiete gibt es in dieser Gegend.

Ein Blick zurück zum Lake Albina. Der See ist nur rund 500 Meter lang und 50 Meter breit, vervollständigt aber das perfekte Bergpanorama.

Schließlich war der Gipfel des Mount Kosciuszko erreicht. Er überragt die umliegende Gegend nur gering und ist nicht wirklich als Gipfel auszumachen. Außer diesem betonierten Steinhaufen weist auch nichts auf die geografische Besonderheit dieses Punktes hin. Zurück zum Wohnmobil folgten wir der alten Fahrstraße zum Charlotte Pass. Hier erlebten wir einen der berüchtigten schnellen Wetterumschwünge in dieser Gegend. Schien am Morgen noch die Sonne, wurden wir auf den letzten Kilometern nass.

Doch dem Regen folgte schon bald wieder Sonnenschein – und so dieser Regenbogen über unserem Wohnmobil auf dem Campingplatz „Ngarigo“. Die Campingplätze können in diesem Nationalpark übrigens kostenlos genutzt werden – allerdings ist für jeden Tag Eintritt in den Nationalpark zu bezahlen.