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Brüssel
Reisedatum: Mai
2004
Das Atomium
ist das moderne Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt - und selbst schon
in die Jahre gekommen. Eröffnet wurde es anlässlich der Weltausstellung
1958. Es handelt sich um den 110 Meter hohen Nachbau eines Eisenatoms. Es
befindet sich nicht etwa in der Stadtmitte, sondern außerhalb auf dem
Messegelände. Dieses ist allerdings mit der U-Bahn (hier Metro genannt)
gut zu erreichen.
Historischer Mittelpunkt der Stadt Brüssel ist der Marktplatz,
"Grand Place" genannt, der vom Rathaus mit seinem 96 Meter hohen Turm und
mittelalterlichen Zunfthäusern prächtig umrahmt ist.
Die Häuser entstammen dem 15. bis 17. Jahrhundert und bilden
den Rahmen für einen der bekanntesten und wohl auch schönsten Plätze
Europas.
Sehr effektvoll werden die Gebäude rund um den Grand Place bei Nacht
beleuchtet, wie hier das Rathaus.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Brüssels ist
"Manneken Pis", das unweit vom Grand Place zu finden ist. Es handelt sich
dabei um eine kleine Bronzefigur aus dem 17. Jahrhundert, die Teil eines
Brunnens ist. Ständig ist der Brunnen von Touristen umlagert. Und nur
nachts lässt sich die Figur so fotografieren, wie der Künzler sie
schuf. Denn es hat sich der Brauch entwickelt, Manneken Pis tagsüber
in mehr oder weniger originelle Kostüme zu hüllen.
Meinen kleinen Stadtrundgang beendete ich am Mont des Arts. Dabei
handelt es sich um schön angelegte Gartenterrassen mit Blick über
das Stadtzentrum.
Zu Ende ging meine Reise dort, wo sie begonnen hatte: Auf dem modernen Brüsseler
Flughafen. Von hier ging es direkt zurück nach München.
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