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Florida
Keys
Diesmal
also klappte es: Hielt uns heftiger Regen 1997 von einer Fahrt auf die
Florida Keys ab, so erlebten wir die Inselkette im Süden Floridas
diesmal mit vier sonnigen Tagen. Unser Quartier in Key Largo war ideal
für die Fahrt nach Key West, wo wir auch den Southernmost Point der
USA (den südlichsten Punkt) besuchten. Nur 90 Meilen sind es von hier
nach Kuba. Allzu spektakulär ist das allerdings nicht, denn Key West
macht selbst bereits einen sehr karibischen Eindruck.
Ein
Blick vom alten Leuchtturm (gegenüber dem Wohnhaus von Ernest Hemingway)
vermittelte einen ersten Eindruck, der durch das Schlendern durch die Straßen
nur bestätigt wurde.
Zugegeben:
Ich habe noch kein Buch von Ernest Hemingway gelesen. Vielleicht war dies
mit ein Grund, auf einen Besuch in seinem Wohnhaus in Key West (und seiner
Stammkneipe) zu verzichten. Vor allem die sehr stolzen Eintrittspreisen
hielten uns davon ab. Auch wenn wir im Urlaub nicht so auf's Geld schauen
- irgendwo ist "Schluß". Einen guten Blick auf sein Wohnhaus gab
es trotzdem (siehe oben) - und das gratis.

Die
Florida Keys - das ist aber mehr als Key West. Das ist beispielsweise der
durchaus eindrucksvolle Strand im Bohia Honda Nationalpark. Wir kamen zunächst
aber nicht hinein. Aufgrund überfüllter Parkplätze war der
Park über die Mittagszeit unzugänglich. Allzu viele Strände
finden sich auf den Florida Keys übrigens nicht. Station machten wir
jedoch noch im "Dolphin Research Center" auf Grassy Key, einem Forschungszentrum
für Delphine. Wer mehr als eine kurze Führung erleben will, muß
sich hier jedoch frühzeitig anmelden. Dann klappt sogar das gemeinsame
Schwimmen mit den Delphinen!

Fast
noch ein Geheimtip (zumindest wenn man den deutschen Reiseführern
traut, die diesen Teil der Florida Keys fast vollständig ausklammern)
ist der John Pennekamp Coral Reef State Park. Hier erlebten wir einen tollen
Tag mit einem idyllischen Strand (siehe oben), einer Fahrt hinaus zum Korallenriff
mit einem Glasbodenschiff (es gibt auch Schnorcheltouren!) und einem Spaziergang
durch die Mangroven. Naturschutz und Erholung für den Menschen sind
hier toll vereint!
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