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Halbinsel Snaefellsnes
Weit weniger
bekannt als der "Goldene Kreis" ist die Halbinel Snaefellsnes. Sie liegt
nördlich von Reykavik. Wir entschieden uns für diese Route, um
sowohl Küstenlandschaften als auch gebirgige Bereiche zu sehen.
Immer wieder faszinierend waren dabei die Lava-Landschaften. Einfachste Vegetation
hat sich hier über die erkaltete Lava gelegt. Oft sind kilometerweite
Lava-Felder zu sehen.
Wir fuhren die Küstenstraße rund um die Halbinsel
herum. Sie ist teilweise nicht geteert, aber auch ohne Allrad-Fahrzeug gut
zu befahren. Schon kilometerweit zu sehen sind die Felsformationen, die unweit
von Lóndrangar direkt an der Steilküste emporragen. Auf ihnen
nisten Vögel. Der kurze Spazierweg vom Parkplatz an der Straße
aus lohnt sich!
Auch die hier besonders raue Küste hat uns sehr beeindruckt. Immer wieder
sind große Vögelschwärme zu sehen, die sich von den Aufwinden
treiben lassen. Eine solche Küste hatten wir in Island gar nicht erwartet.
Wenig später liegt unübersehbar der kleine Vulkan Saxhóll
am Straßenrand. Wir konnten nicht widerstehen und kletterten, trotz
kräftigem Wind, hinauf. Er war zwar klein und erloschen, aber wir standen
am Rand des Vulkans.
Die nächste Station war Olafsvik. Einst ein wichtiges Handelszentrum,
wird der Ort heute von der Fischindustrie geprägt. Rund 1000 Menschen
leben hier noch. Die besondere Attraktion des Ortes, den 1446 Meter hohen
Vulkankegel Snaefelsjökull, sahen wir leider nicht. Dichte Wolken umlagerten
ihn.
Die Wolken lichteten sich, als wir weiterfuhren. Dann gab es solch tolle
Ausblicke auf die steil aufragenden Gebirgsausläufer, die hier schon
vom Meer umspült sind.
Bevor wir über einen Bergpass unsere Rundfahrt um die Halbinsel beendeten
und über Borgarnes wieder nach Reykjavik zurück kehrten, gab es
nochmals ein riesiges Lavafeld zu bewundern - und ausnahmsweise auch mal
Sonnenschein.
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