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Joshua Tree
Nationalpark
Auf unserer Kalifornien-Reise im
Jahr 2000 kamen wir schon einmal für wenige Stunden in den Joshua Tree
Nationalpark, der uns schon damals begeisterte. Daher schreckte mich auch die
knapp vierstündige Fahrt von Oceanside aus nicht und wir kamen zumindest für
einen Tag zurück.

Von der Interstate 10 aus
erreichten wir den südlichen Teil des Nationalparks. Hier machten wir bei
Cottonwood Spring im Schatten von Palmen eine ausgiebige Rast nach der langen
Anfahrt.

Die hier beginnende Wanderung zur
„Lost Palms Oasis“ nahmen wir nicht in Angriff. Die knapp 12
Kilometer waren einfach zu lang – angesichts der Mittagssonne und
Temperaturen von über 30 Grad.

So ging es mit dem Auto weiter
zum „Cholla Cactus Garden“. Der 400-Meter-Rundweg hier ließ sich
problemlos „durchwandern“ und war zugleich ein erstes Highlight.

Seinen Namen verdankt der Nationalpark
den Joshua-Bäumen. Diese wiederum bekamen ihren biblischen Namen von
Mormonen, die Mitte des 19.Jahrhunderts die Bäume entdeckten und in den nach
oben gerichteten Zweigen zu Gott ausgestreckte Arme zu erkennen glaubten.

Besonders beeindruckt hat mich
der Kontrast zwischen Wüstenlandschaft, den Joshua-Bäumen und den Felsen.

An mehreren Stellen im Park gibt
es Parkplätze, die direkt zu einer Felsgruppe führen.

Viel Spaß gemacht hat das
Klettern auf den „Jumbo Rocks“.

Problemlos befahren ließen sich
auch die nicht geteerten Straßen. Spätestens hier war es menschenleer.

Das Wetter an diesem Tag war
ideal – nur wenige Schönwetter-Wolken machten die Fotomotive perfekt.

“Keys View“ liegt auf
knapp 1600 Metern und gibt den Blick frei hinunter ins Tal, das teilweise
unter dem Meeresspiegel liegt. Der kurze Umweg ist lohnenswert. Gut zu
erkennen ist beispielsweise der „San Andreas Fault“, jene Erdspalte,
die immer wieder für Erdbeben in Kalifornien sorgt.
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