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White
House
Das
weiße Haus in Washington - die klassische Ansicht zeigt es von hinten.
Von hier aus regiert Bill Clinton also die USA. Und vor ihm alle anderen
US-Präsidenten mit Ausnahme des ersten, George Washington.
Wenn
Sie zum Weißen Haus kommen - erwarten Sie nicht zuviel. Sehr nah
kommen Sie nämlich nicht heran. Und spektakulär ist hier wenig.
Wenn Sie etwas mehr sehen wollen (wie wir) bleibt Ihnen frühes Aufstehen
nicht erspart. Sie können zwar nur zwischen 10 und 12 Uhr einen sehr
begrenzten Bereich des Weißen Hauses besichtigen - die Karten dafür
werden aber ab 7.30 Uhr im Visitor Center (untergebracht im Finanzministerium,
südwestlich des Weißen Hauses) ausgegeben. Rund 4500 sind es
jeden Tag. Die Karten sind kostenlos. Aber wenn Sie nicht spätestens
um 7 Uhr in der Schlange stehen, haben Sie wohl keine Chance mehr. Wir
standen rechtzeitig und "eroberten" so vier Tickets für die Tour um
11.40 Uhr. Zu sehen gibt es nur Teile der zwei unteren Stockwerke. Ins
"Oval Office" oder die Privaträume des Präsidenten werden Sie
natürlich nicht vorgelassen. Dafür gibt's einen Blick in die
Bibliothek und in die "Blue Salon". Dann schon sind Sie dem Ausgang recht
nahe, der sich auf der (weniger bekannten) Vorderseite befindet.
Trotz
all dieser Einschränkungen: Jede Minute der Wartezeit (es waren rund
70 Minuten) hat sich gelohnt. Was "nützt" ein Besuch in Washington
ohne das Erlebnis, im Weißen Haus gewesen zu sein?!
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