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Wien
Reisedatum: Juni 2008
 

  Einige Male war ich in den letzten 20 Jahren in Wien. Diesmal erlebte ich die Hauptstadt Österreichs auf eine ganz besondere Art. Denn im Juni 2008 stand Wien ganz im Zeichen der „UEFA EURO 2008“, der Fußball-Europameisterschaft...


  Auch diesmal bestieg ich den Turm des Stephansdom, um den herrlichen Ausblick über die Stadt zu genießen.


  Hier geht der Blick hinunter auf den Stephansplatz


Der Heldenplatz: Zumindest aus dieser Perspektive war er trotz Fußballfieber unverändert.
 

  Das Bundeskanzleramt am Ballhausplatz


  Das österreichische Parlament
 

  Das Hotel Sacher
 

  Die Wiener Staatsoper
 

  Meine Zeit reichte auch für einen Besuch der Tutanchamun-Ausstellung im Historischen Museum – Fotografieren war dort nicht erlaubt.

  

  Das Wiener Rathaus war ganz und gar von der EURO 2008 geprägt. Direkt davor war die größte Fanzone aufgebaut, in der an diesem Abend über 30000 Fans, die keine Karte für das Spiel ergattert hatten, das Viertelfinale zwischen Kroatien und der Türkei sahen.
 

  Auch rund um das Burgtheater war eindeutig der Fußball das Wichtigste...
 

  In der Innenstadt prägten die kroatischen Fans die Szenerie. Noch waren sie erwartungsfroh...
 

  Hätte Deutschland nicht das Gruppenspiel gegen Kroatien verloren, die deutsche Mannschaft hätte an diesem Abend ihr Viertelfinale gespielt. Es kam anders und so sah ich statt Ballack & Co. die Teams aus Kroatien und der Türkei.
 

  Mein Sitzplatz unweit des türkischen Blocks ließ mich unmittelbar teilhaben an der Begeisterung der Fans.
 

  Über 51000 Zuschauer erlebten im Ernst-Happel-Stadion das Spiel – ich war einer davon.
 

  Der entscheidende Elfmeter: Die Türkei gewann nach einem langweiligen Spiel mit zwei außergewöhnlichen letzten Minuten der Nachspielzeit (erst schießen die Kroaten in der 118.Minute das 1:0 und sehen wie der sichere Sieger aus, dann gleichen die Türken unmittelbar vor dem Schlusspfiff aus) im Elfmeterschießen.
 

Und nachdem tagsüber die kroatischen Fans die Straßen geprägt hatten, feiern jetzt die Anhänger der türkischen Mannschaft.