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Immenstädter
Horn
Deutschland
(Landkreis Oberallgäu)
Entfernung: ca. 30 Kilometer
Halbtagestour am 06.07.2003
Mit seinen
1489 Metern zählt das Immenstädter Horn wahrlich nicht zu den höchsten Bergen
des Allgäus. Auch ist der Gipfel eher als flacher Wiesenberg zu bezeichnen.
Allerdings fällt dieser Berg nach Norden hin steil ab und gibt so den Blick
auf Immenstadt und den Alpsee und damit über 750 Meter in die Tiefe frei.
Wir wanderten vom Friedhof in Immenstadt aus auf das Horn - und erste faszinierende
Blicke in die Tiefe gab es nach rund einer Stunde Aufstieg an der Kanzel.
Dieser kurze Abstecher vom Hauptweg ist durchaus reizvoll - ist von hier
aus doch auch der Blick nach Osten zum Grünten - dem "Wächter des Allgäus"
- frei (Bild ganz oben).
Die Ausschilderung
ist jeweils sehr gut - und nach knapp zwei Stunden erreichten wir den Gipfel
mit seinem gewaltigen Gipfelkreuz (immerhin 14 Zentner schwer). Wer genau
hinschaut, erkennt links neben dem Baum den Alpsee.
Vom Gipfel reicht der Blick über den Alpsee ins Allgäuer Voralpenland.
Bei Föhn soll sogar der Ulmer Münster (mit dem höchsten Kirchturm der Welt)
in knapp 100 Kilometer Entfernung zu sehen sein. Wir hatten bei unserer
Wanderung keine ganz so spektakuläre Sicht - faszinierend war's trotzdem.
Ein Gipfel-Erlebnis der besonderen Art war der mehrfach vorbeifliegende
Segler, dessen Pilot wir sogar zuwinken konnten.
Nachdem der Aufstieg überwiegend auf Waldwegen verlief, ging es
bergab über Wiesen. Dabei gab's immer wieder Blicke hinunter auf den Alpsee.
An diesem Tag besonders beeindruckt hat mich der weite
Himmel im Blick nach Westen über das Tal der Konstanzer Ach.
Auf dem Weg hinab Richtung Alpe Kessel fielen die vielen toten, aber nicht
minder beeindrucken Bäume, auf.
Der weitere Weg verlief teilweise parallel zu einem Bach, der den Weg nach
unten mit manchem kleinen Wasserfall nimmt.
Über die Rabennestalpe und die Hochbergalpe ging es dann wieder hinunten
bis fast an den Alpsee. Ein interessanter Tipp war es, kurz nach Rieder
dem Hornweg nach Immenstadt zu folgen. Er schlängelt sich durch den Wald
zurück zum Friedhof, unserem Ausgangspunkt. Der Vorteil gegenüber der kürzeren
Strecke entlang der B308 liegt auf der Hand: Statt Fahrzeugen nochmal viel
Natur...
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