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NördlingenDeutschland
(Landkreis: Donau-Ries)
Entfernung: ca. 140 Kilometer
Tagestour am 23.04.2005
Jeder
Reiseführer preist Nördlingen als eine der sehenswertesten Städte Süddeutschlands.
Das mittelalterliche Stadtbild, die nahezu kreisrunde Stadtmauer und nicht
zuletzt die Lage innerhalb des Nördlinger Ries macht die Stadt in der Tat
sehenswert. Einen besonders eindrucksvollen Blick über die Stadt und das
Ries hat man vom "Daniel"-Turm der St.Georgs-Kirche. Der Turm ist weithin
sichtbar - und nach 365 Stufen bietet er eine tolle Aussicht.
Umrunden
lässt sich der mittelalterliche Stadtkern auf dem Wehrgang der Stadtmauer.
Das dauert rund eine Stunde. Allerdings sind die verschiedene Stadttore
durchaus auch eine längere Betrachtung wert.
Beeindruckt hat mich die Tatsache, dass das Nördlinger Ries durch den Einschlag
eines Meteoriten entstanden ist. So liegt das Ries rund 100 Meter tiefer
als die umliegende Landschaft (darunter das Nordost-Ende der Schwäbischen
Alb). Vor allem gibt es im Ries und an dessen Rand Steine, die es sonst nirgendwo
gibt. Deshalb kamen u.a. US-Astronauten ins Ries. Und als Dank überließ
die NASA dem Rieskrater-Museum in Nördlingen einen Original-Stein vom Mond.
Auch die Umgebung von Nördlingen schauten wir uns an. Dabei zweifellos
besonders interessant sind die Ofnethöhlen. Sie waren schon von Steinzeit-Menschen
besiedelt. Sie sind frei zugänglich.
Immer wieder beeindruckt hat mich die typische "Jura-Heide-Landschaft"
der Region, wie es sie in einigen Randbereichen des Meteoriten-Kraters rund
um Nördlingen gibt.
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