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Salmaser Höhe
Deutschland (Landkreis: Oberallgäu)
Entfernung: ca. 20 Kilometer
Tagestour am 07.05.2011

Auch nach über 20 Jahren im Allgäu entdecke
ich noch immer neue Touren, die mich begeistern. So an diesem
frühsommerlichen Tag im Mai 2011, als es vom Parkplatz Schlettermoos
(an der Staatsstraße 2006 zwischen Missen und Immenstadt) zur Salmaser Höhe hoch über dem Konstanzer Tal ging. Breite
Wanderwege inmitten herrlicher Wiesen warteten hier ebenso wie Waldpfade.

Immer wieder begeisternd die frischen Farben
der Natur... Das Wandern war ein Genuss, denn es waren kaum Höhenmeter zu
bewältigen.

Mit 1254 Metern war die Salmaser Höhe zugleich der
höchste Punkt der Wanderung. Von hier ging der Blick hinüber zur Nagelfluhkette mit dem Rindalphorn und dem Hochgrat.

Von hier starteten an diesem Tag einige Gleitschirmflieger. Einer von ihnen
ist hier über Konstanzer zu sehen. Dieser kleine Ort gab dem Tal zwischen
Oberstaufen und Immenstadt seinen Namen.

Auch in Richtung Westallgäu öffneten sich immer wieder Aussichten. Im linken
oberen Bereich ist der Laubenberg zu sehen – die höchste Erhebung meiner
Heimatgemeinde Grünenbach. So nah also war diese Wandertour – und doch war
ich auf dem Höhenrücken der Salmaser Höhe bislang
noch nie unterwegs gewesen. Zu meiner Verwunderung ist die Tour auch nicht
durchgehend als Wanderung beschildert. So galt es, vom Parkplatz Schlettermoos zunächst in Richtung Siedelalpe,
dann weiter zur Thaler Höhe und von dort zur Salmaser
Höhe zu wandern. Diese Zwischenpunkte sind hervorragend ausgeschildert und
der Weg an keinem Punkt zu verfehlen.

Ein kurzer Abzweig von dieser Route führt zum Aussichtspunkt Seeblick. Hier
liegt der Alpsee bei Immenstadt zu Füßen. Rechts
ist der Rücken des Mittag zu sehen, links der
Grünten – der „Wächter des Allgäus“. Dahinter öffnet sich das Tal der Oberstdorfer Alpen.

Irgendwie kitschig, irgendwie typisch: Allgäuer Kühe auf blühenden Wiesen vor
den Allgäuer Bergen.

Und dieses Kreuz steht auf einer Erhebung zwischen Siedelalpe
und der im Februar 2011 abgebrannten Jugetalpe. Auch
dieser Punkt ist aufgrund der exponierten Lage zweifellos einen Abzweig wert –
für mich war es der Schlusspunkt einer überraschenden Tour: So viele tolle
Eindrücke gab es unweit meines Wohnortes.
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