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Insel-Rundfahrt
Der Blick vom „Mirador de
Balcón“ war zweifellos einer der Höhepunkt meiner Rundfahrt um Gran
Canaria. Hier im Westen ist die Insel noch nahezu unberührt, die
Touristen-Hochburgen im Süden und die Insel-Hauptstadt Las Palmas mit ihren
380000 Einwohnern sind weit. Rund 250 Kilometer führt die Strecke rund um die
Insel – mal sechsspurig als Autobahn ausgebaut und mal eng über
Bergpässe.

Einen ersten längeren Stopp legte ich, von Maspalomas aus kommend, in
Puerto de Mogán ein. Dieser nur 1000 Einwohner zählende Ort zeigt zumindest
andeutungsweise noch das urtümliche Gran Canaria.

Der große Hafen macht aber deutlich,
dass auch in Puerto de Mogán der Tourismus Einzug gehalten hat.

Die autofreien Gassen mit den blumengeschmückten Häusern sind Teil eines
Tourismus-Projekts: Hier lassen sich Ferienwohnungen mieten. Wahrlich ein
Kontrast vor allem zum Playa del Inglés mit seinen rund 150000 Hotelbetten.

Von Puerto de Mogán ging es in Richtung Norden, da es hier direkt an der
Küste keine Straßen gibt. Die Straßen wurden schmäler, die Orte idyllischer…

Unterwegs war ich während meines Aufenthaltes mit einem kleinen Renault Clio.
Er bewährte sich auf den insgesamt 600 Kilometern und insbesondere auch auf
der Insel-Rundfahrt.

Noch eine Aufnahme vom „Mirador de Balcón“. Dieser
Aussichtspunkt ermöglicht bei klarer Hinsicht einen Blick hinüber nach
Teneriffa. Dieses Glück hatte ich allerdings nicht.

Aber auch die namenlosen Aussichtspunkte an der Westküste sind einen Halt
wert. Dieses Foto entstand nahe von Puerto de las Nieves. Von hier aus fuhr
ich über Schnellstraßen und Autobahn zurück nach Maspalomas. Nord- und
Ostküste von Gran Canaria haben, mit Ausnahme von Las Palmas, wenig zu bieten.
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