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Naama Bay
Willkommen in Ägypten!

Informationen 
Ein wichtiger Tipp gleich vorweg: Buchen Sie Ihre Reise frühzeitig! Wir spürten zu spät, dass der nächste Sommerurlaub noch zu lange auf sich warten lässt und suchten erst im Februar ein Quartier in der Sonne. Die Folge: Bei deutschen Reiseveranstaltern war kein Flug mehr nach Ägypten zu bekommen! So mussten wir auf die Schweiz ausweichen. Zwar liegt für uns der Flughafen Zürich sehr günstig - aber die Kosten stiegen dadurch deutlich an...
Unser Flug ging also von Zürich direkt nach Sharm-el-Sheik. Der dortige Flughafen liegt küstennah und dennoch inmitten von Wüste. Die Einreise war unproblematisch. Auf dem Flug erhielten wir ein Formular zum Ausfüllen, das gaben wir mitsamt unserer Pässe ab, erhielten dort hinein unsere Visummarke (die über den Pauschalpreis bereits bezahlt war), gingen durch den Zoll - und fielen sofort den Kofferträgern in die Hände. Diese Einheimischen haben es offenbar auf ahnungslose Erst-Besucher abgesehen. Wer sonst lässt sich hier helfen? Denn als Gegenleistung für das Besorgen der Koffer vom Fließband wird harte Währung erwartet - aber bitte Scheine, keine Münzen...
Der Transfer zum Hotel ist dann eine Sache von wenigen Minuten - bereits 10 Kilometer südlich des Flughafens liegt die Naama Bay, das Touristenzentrum. Hier sind alle wichtigen Hotels. Sharm-el-Sheik selbst haben wir uns nicht angeschaut. Laut unserer Reiseleitung gibt es dort auch nichts zu sehen, schon gar nicht so etwas wie eine Altstadt. Denn die Region hier war vor 30 Jahren allenfalls militärisch genutzt, aber keine wirkliche Wohnstätte. Hier im Süden der Sinai-Halbinsel ist der Tourist, weil er Sonne und Meer erwartet. Wir erlebten eine sonnige Woche, fünf Tage davon ohne jegliche Bewölkung und Temperaturen bis 35 Grad. Sie waren aber durchaus zu ertragen - dank leichtem Wind, Abkühlung in Meer oder Pool und nicht zuletzt durch angenehm kühle Nächte. Die beginnen früh - um 18.30 Uhr war hier im April bereits stockdunkle Nacht. Die im Vergleich zu Deutschland nähere Lage am Äquator und im Osten sind hierfür verantwortlich.