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Wangerooge
2002 besuchten wir Langeoog, diesmal hatten wir uns Wangerooge als Tagesausflugsziel ausgesucht. Ein prächtiger Tag war das mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen - und das Mitte September!


Ausgerechnet Wangerooge zu besuchen, hatte durchaus seinen Grund. Unsere Kinder, Julia und Jan, waren nämlich bereits im April 2004 während einer Jugendfreizeit hier gewesen. So war es ein ganz besonderes Erlebnis für uns alle, dass uns unsere Kinder einen Ort zeigen konnten, den sie kannten und wir als Eltern bislang nicht. Hier im Hintergrund ist das Ferienheim zu sehen, in dem die Freizeit stattfand.


Eigentlich wollten wir Wangerooge erwandern. Direkt am Fähranleger stiegen wir auch nicht in die Inselbahn. Doch schon nach wenigen Metern endete unsere Wanderung. Kurz entschlossen mieteten wir nämlich Fahrräder. Und das war zweifellos die beste Idee des Tages! Richtig viel Spaß hatten wir beim Fahren über die Insel - und konnten so viel mehr sehen, als dies zu Fuß möglich gewesen wäre. Die weiten Entfernungen der immerhin rund 8 Kilometer langen Insel waren ideal für das Fahrrad geeignet.


Nur rund um die Dünen ging es nicht so flach zu wie auf dem Rest der Insel. Hier führt der Anstieg zu einem schönen Ausblick über den Strand.


Der Blick vom Leuchtturm ist vergleichsweise enttäuschend, aber natürlich dennoch ein Muss! Er zeigt auch die Nachbarinseln, das ostfriesische Festland und natürlich die Weite der Nordsee.


Begeistert waren Jan und ich, dass auf Wangerooge auch nochmal ein Schwimmen in der Nordsee möglich war. Sie hatte zwar nur knapp 20 Grad Wassertemperatur, aber die Wellen lockten uns beide.


Mit dem Rad ging es dann wieder zurück an den Fähranleger. Das Schiff brachte uns wieder zurück ans Festland - vorbei nochmals an Seehundbänken.