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Ausflüge
(von Port Aransas aus)
Allzu große Ausflüge hatten wir während unseres einwöchigen
Aufenthaltes in Port Aransas nicht eingeplant. Einige kleinere Touren haben
wir dann doch unternommen - teilweise auch, weil wir nicht jeden Tag die
gesamte Zeit am Strand und damit unter der heißen Sonne verbringen wollten.
Teilweise hatten wir trotz kräftigem Gebrauch von Sonnenschutzcremé Sonnenbrand.
Da war schon ein so einfaches Schutzdach wie hier im Padre Island National
Seashore ein angenehmes Plätzchen..
Dieser Bereich der Küste ist Nationalpark-ähnlich geschützt. Er ist nur wenig
erschlossen. Nach einigen Kilometern endet die geteerte Straße, dann geht
es nur mit einem Allrad-Fahrzeug weiter. Bis zum südlichen Ende ist die Insel
allerdings nicht passierbar. Entsprechend einsam ist es hier. Ganz zweifellos
sahen wir hier die schönsten Strände in Texas.
Bekannt sind diese Gebiete in Texas für ihre zahlreiche Vögel. Selbst von
der Straße aus sind sie zu sehen...
Ein deutlicher Kontrast hierzu ist die "U.S.S. Lexington". Der Flugzeugträger
ist in Corpus Christi für immer an der Anker gelegt worden und kann besichtigt
werden. Das teilweise sogar Deutsch sprechende Personal informiert gern über
Geschichte und Geschichten rund um die Einsätze in der Vergangenheit. Es
ist wirklich beeindruckend, durch das Innere des riesigen Schiffes zu spazieren,
in dem es früher bis hin zum Zahnarzt alle denkbaren Einrichtungen gab.
Der weiteste Ausflug führte uns zur King Ranch. Über sie gibt es viele Superlative.
Ob sie letztlich die größte Ranch der Welt, der USA oder wenigstens von Texas
ist, dürfte zweitrangig sein. Typisch für das Landleben in Texas ist sie
zweifellos. Die Ranch bestimmt das öffentliche Leben in der näheren und weiteren
Umgebung. Kein Wunder also, dass sie in Kingsville zu finden ist.
Mit einer Ranch kann man es zu Wohlstand bringen, wie uns der Blick auf die
Villa der Besitzer zeigte. Stündlich finden nämlich Rundfahrten über einen
Teil des riesigen Geländes statt. Ein wenig waren wir dabei aber enttäuscht.
Das Klischee des wilden Westens wurde nämlich nicht genährt: Cowboys in Aktion
bekamen wir nicht zu sehen.
An idyllischen Plätzen mangelt es der King Ranch allerdings nicht. Der weite
texanische Himmel rundete diese Szenerie ab.
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