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Zion Nationalpark
Der Zion Nationalpark in Utah ist
eine faszinierende Fels- und Flußlandschaft, die mich drei Tage lang
begeisterte. Das Wandern dort war ein Traum – wenngleich es Temperaturen
von über 30 Grad gab. Die Straße in das Flußtal des Virgin River führt zu den
verschiedenen Aussichtspunkten sowie zu den Ausgangspunkten für die
Wanderungen. Die Straße ist im Sommer allerdings für den Individualverkehr
gesperrt. Es fahren jedoch im 10-Minuten-Abstand Busse, die kostenfrei
benutzt werden können (bzw. ist die Nutzung im Eintrittspreis für den
Nationalpark enthalten).

Mehrere Wanderungen führen vom
Tal des Virgin River hinauf auf die umliegenden Berge. Besonders populär ist
dabei die Wanderung zum „Angels Landing“-Punkt. Ich hatte mich
jedoch für die Wanderung zum „Observation Point“ entschieden –
und war absolut begeistert. Obgleich ich an einem Samstag im Zion NP war, war
ich auf der Wanderstrecke fast allein. Der Observation Point liegt noch etwas
höher als Angels Landing, so dass ich den gesamten Zion Canyon überblicken
konnte. Vom Ausgangspunkt bis zum höchsten Punkt beträgt der Höhenunterschied
650 Meter. Die Wanderung bis hierher dauerte rund zwei Stunden.

Und diesen Ausblick hinüber zum „Angels
Landing“-Punkt und über den Zion Canyon hinweg gibt es vom Observation
Point aus.

Am nächsten Tag wanderte ich auf
dem „Watchman Trail“.

Wenn es auch nicht ganz so hoch
hinaus ging wie am Vortag, so war aber auch diese Wanderung durchaus
anspruchsvoll, zumal der Weg meist schattenlos war. Am Ende wurde ich mit
einem herrlichen Ausblick auf den vorderen Teil des Zion Canyon belohnt.

Nach dieser Wanderung ging es
hinab zum Virgin River und eine Abkühlung stand an.

Mit dem Shuttle-Bus fuhr ich noch
zu anderen schönen Punkten im Zion Canyon, wie hier bei den „Three
Patriarchs“ (von denen hier nur zwei zu sehen sind). Die meisten Namen
innerhalb des Nationalparks haben die Mormonen vergeben, die die Gegend vor
rund 150 Jahren besiedelten.

Besonders der Kontrast zwischen
dem Wasser des Virgin River, den Felsen ringsum und dem Pflanzengrün hatte es
mir angetan.

Die Straße von Springsdale im
Süden zum Osteingang des Parks, von dem aus die Straße weiter führt zum Grand
Canyon und zum Bryce Canyon ist auch im Sommer befahrbar. Sie führt durch
einen Tunnel, der es wirklich in sich hat: Gebaut in den 1930er Jahren ist er
auch heute noch nahezu dunkel, 1,5 Kilometer lang und sehr eng. Wollen
breitere Autos den Tunnel durchqueren, wird der Verkehr in die andere
Richtung gestoppt.
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