|
Langeoog
Wenig hatten wir
uns vor der Reise an die Nordsee "fest vorgenommen". Eines gehörte
dazu: Eine Fahrt nach Ostfriesland, das auf der anderen Seite des Jadebusens
(von unserem Urlaubsort Butjadingen aus gesehen) beginnt. Das mag teilweise
auch an einem Werbespot einer Biermarke ("Keine Staus - keine Hektik...")
gelegen haben. Aufgrund des guten Wetters entschieden wir uns, eine der
Ostfriesischen Inseln zu besuchen. Langeoog wurde es, weil dies die geografisch
nächstgelegene Insel ist, die unabhängig von den Gezeiten erreicht
werden kann. Nicht zuletzt lockte der weite Sandstrand, für den Langeoog
bekannt ist. Wir fuhren daher über Jever nach Bensersiel und von dort
mit der Fähre nach Langeoog.
Im Hafen von Langeoog
bestiegen wir nicht die dort bereitstehende Inselbahn, sondern gingen am
westlichen Rand der Insel spazieren. Hier beginnt nach kurzer Zeit ein
Naturlehrpfad, der in die Flora und Fauna einführt.
An dessen nordwestlichen
Ende geht es in die Sand- und Dünenwelt der Insel über, die an
unserem Besuchstag von einem (eher typisch bayerisch) weiß-blauen
Himmel ergänzt wurde.
Hier fanden wir
auch ein Plätzchen für eine ausgedehnte Mittagspause, die wir
aufgrund des Wetters gleich für das erste Bad in der Nordsee nutzten.
Der Strand begeisterte und sicher wäre Langeoog weit mehr wert als
nur einen Tagesaufenthalt.
Zumal es auch noch
die eine oder andere Sehenswürdigkeit, wie hier den Wasserturm, gibt.
Wir haben die wenige Stunden auf Langeoog jedoch vor allem genutzt, um
die Natur auf uns wirken zu lassen. Und wir kehrten wieder an unseren Urlaubsort
zurück mit der Feststellung, dass Langeoog uns schlicht begeistert
hat.
|
|