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Safari-Tour
Unsere Safari-Tour hatten wir, wie den Hotel-Aufenthalt an der Küste, bei ITS gebucht. Dieser Veranstalter nennt die achttägige Tour "Masai Mara". Sie wird unter anderem Namen aber von allen namhaften Veranstaltern angeboten. Haupt-Aufenthaltsort während der 8 Tage ist ein Kleinbus, der von einem deutschsprechenden, einheimischen Fahrer gesteuert wird. Wir waren mit einem netten Pärchen aus der Schweiz (Hoi Corinne und Pascal!) zusammen auf Tour.


Wir waren vor der Abreise davon überzeugt, eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Schließlich umfasste die Tour alle bekannten Nationalparks. Komplett unterschätzt haben wir die weiten Entfernungen. Nach der ersten Station, dem Tsavo Ost NP, ging es in Richtung Nairobi. An diesem und an anderen Tagen verbrachten wir die meiste Zeit im Auto, ohne auch nur ein Tier zu sehen. Wir würden uns bei einer künftigen Reise nach Kenia auf ein oder zwei Nationalparks konzentrieren. Da die Masai Mara zweifellos der Höhepunkt war, würden wir dorthin fliegen. So wunderbar die Eindrücke vor allem in der Masai Mara waren - der "Preis" war hoch. Rund 2400 Kilometer fuhren wir während der achttägigen Safari-Tour - und das auf meist sehr, sehr schlechten Straßen.


Nur selten blieb die Gelegenheit, das Auto zu verlassen. Umso begeisterter waren wir von einem Ausflug, den der Veranstalter gar nicht vorgesehen hatte. Am Lake Naivasha (nördlich von Nairobi) war eigentlich eine Schifffahrt auf dem See vorgesehen. Meine Frau und ich wollten unseren Hochzeitstag etwas individueller verbringen und ließen uns von einem Taxi in den nahe gelegenen "Hell's Gate NP" bringen. Warum er kaum Erwähnung in Reiseführern findet, ist uns ein Rätsel! Die Landschaft ist faszinierend! So wanderten wir durch die beeindruckende Njorowa Gorge. Nicht minder faszinierend war der direkte Kontakt mit Zebras und Giraffen - in diesem Nationalpark war das Aussteigen aus dem Auto kein Problem.


Und während der Wanderung durch den Hell's Gate NP (mit einem einheimischen Führer) gab es auch diesen imposanten Blick in die Ferne.


Nach dem Höhepunkt der Safari-Tour, dem Aufenthalt in der Masai Mara (siehe eigene Seite) ging es weiter zum Amboseli NP. Leider war die Traumkulisse dort nicht vollständig: Der Kilimandscharo war über den Wolken... Zum Schluss besuchten wir noch den Tsavo West Nationalpark. Hier gab es von der hoch gelegenen Ngulia-Lodge aus spektakuläre Blicke über die kenianische Savanne.