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Blowholes
Blowholes
(Blaselöcher) gibt es überall auf der Welt. Eine enge
Öffnung in einer Meereshöhle sorgt hier für einen
Trichter-Effekt: Das Wasser der Brandung schaukelt sich in der
Höhle auf und entweicht dann, ähnlich einem Geysir.
Solche Blowholes gibt es auch nördlich von Carnarvon. Auf
der Rückfahrt von Exmouth in Richtung Süden machten wir
hier Station. Ein kleiner Umweg, der sich lohnte!
Der
Aufenthalt hier ist nicht ungefährlich. Je nach Windrichtung
sind unterschiedliche Bereiche der Felsen nass. Ein Schild warnt
vor den gefährlichen Wellen...
...die in
direkter Nachbarschaft gegen die Küste schlagen. Der Bereich
ist touristisch noch nicht erschlossen. Es gibt einige Hütten
von Fischern, die recht verfallen aussehen und daher eher
abschreckend als einladend wirken. Davor reihen sich einige
Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile aneinander.
Bei einem Ranger soll dafür bezahlt werden – doch der
tauchte während unseres Aufenthaltes nicht auf.
Im
Vorfeld hatte ich gelesen, dass hier auch Schnorcheln möglich
sein soll. Das hielt ich angesichts der heftigen Wellen für
einen schlechten Scherz. Doch tatsächlich: Nur ein paar
Meter weiter befindet sich eine abgeschirmte Bucht – und
hier gibt es große Korallenbänke.
Doch bald
mussten wir Abschiednehmen von der „Coral Coast“. Auf
Straßen wie diesen ging es in Richtung Süden. Über
Carnarvon, Geraldton und Lancelin fuhren wir nach Perth –
unserem letzten Ziel entgegen.
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