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Los
Angeles
Wer sich in Kalifornien
ein wenig auskennt, hat den Fehler bereits entdeckt: Ein Bild, das mich
unter einem Ortsschild von Beverly Hills zeigt - und darunter "Los Angeles"
als Überschrift dieses Textes. Das ist so nicht ganz richtig, denn
Beverly Hills ist eine selbständige Stadt, umgeben allerdings von
Los Angeles. Die "Insel der Reichen" wird freilich ebenso als Teil der
Millionenstadt L.A. empfunden wie Santa Monica oder Buena Park, über
das ich ebenfalls hier berichten will. Denn alle Städte rings um L.A.
sind längst zu einem riesigen Siedlungsraum geworden, die Übergänge
sind absolut fließend.
Wie vor zwei
Jahren zog es uns wieder in diesen Moloch. Der Verkehr auf den Highways
innerhalb der Stadt ist dabei zweifellos ein Erlebnis für sich...
Dreimal fuhren wir nach Los Angeles, wobei wir in diesem Jahr andere Schwerpunkte
setzten, wenngleich es uns zunächst wieder in die Berge von Nord-Hollywood
und dort zum "Hollywood Sign" trieb.
Leider fanden wir
auch diesmal keinen Weg, der uns näher an den weltberühmten Schriftzug
gebracht hätte. Daher mein endgültiger Tipp: Fahren Sie den Beachwood
Drive (zweigt von der Franklin Avenue ab, die parallel zum Hollywood und
Sunset Boulevard verläuft) Richtung Norden und orientieren Sie sich
dann Richtung Woodshire Drive und Mulholland Drive. Sie werden das Hollywood
Sign aufgrund der Kurven mehrere Male aus den Augen verlieren. Schließlich
aber kommt auf der rechten Seite ein kleiner Park und schon sind Sie dem
Schriftzug so nah wie möglich. Ohne Fahrzeug geht's noch etwas näher.
Hinter dem kleinen Park führt ein Weg in diese Richtung. Wie nah man
dort an das Hollywood Sign herankommt, haben wir allerdings nicht ausprobiert...
Unsere Fahrt durch
den Norden von L.A. ging dann vom Hollywood Sign hinunter auf den Santa
Monica Boulevard nach Beverly Hills. Dort bestaunten wir kurz die Luxusgeschäfte
am Rodeo Drive, was uns nicht weiter begeistert hat. Dann ging's nach Santa
Monica und dort auf das Pier. Vom Riesenrad dort gibt's den oben gezeigten
Ausblick auf den Strand, der aus diversen Spielfilmen und Fernsehserien
bekannt ist.
Mit einem "richtigen"
Freizeitpark kann der "Pacific Park" zwar nicht mithalten. Doch einige
Fahrgeschäfte auf dem Pier stellen durchaus eine Besonderheit dar.
Ganz billig ist der Spaß (einschließlich des Parkens) allerdings
nicht.
Zum Abschluss des
Tages legten wir auch noch einen Stopp am Venice Beach ein. Die teilweise
sehr skurilen Typen zu sehen war zwar interessant, richtig wohl gefühlt
haben wir uns allerdings nicht.
Ein zweiter Tagesausflug
führte uns wieder zu "Knott's Berry Farm", einem Freizeitpark in Buena
Park im Süden von L.A., der uns bereits vor zwei Jahren begeistert
hatte. Damals wie in diesem Jahr hatten wir das Glück, einen Tag zu
erwischen, an dem relativ wenig Leute hier waren. Das hatte den Vorteil,
dass wir bei den meisten Achterbahnen und anderen Attraktiven kaum Wartezeit
hatten und unsere Tickets voll ausnutzen konnten.
Neben dem rasanten
Fall aus über 80 Metern Höhe vom "Supreme Scream" begeisterte
uns vor allem die "Ghost Rider"-Achterbahn, die wir vor zwei Jahren noch
im Bau gesehen hatten. Sie zählt zu den längsten Achterbahnen
der Welt und hat es wirklich in sich!
Ein drittes Mal
ging es anläßlich unseres Heimfluges nach Los Angeles - denn
wir flogen wieder vom "LAX" aus nach Hause... Unweit des Flughafens befindet
sich die Station unseres Autovermieters Alamo. Von dort wurden wir mit
dem kostenlosen Shuttle-Bus zum Flughafen gebracht. Rund eine Stunde dauerte
das Einchecken bei Lufthansa. Der Stau war beachtlich... Fast konsequent,
dass unser Flug dann eine Stunde Verspätung hatte.
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