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![]() Unsere
Route
Einmal mehr flogen wir mit Lufthansa in die USA. Der Flug war noch anstrengender als befürchtet. Auf die Zwischenlandungen in Frankfurt und San Francisco folgte jeweils eine längere Wartezeit. Geradezu chaotisch waren die Zustände in San Francisco. Gleich mehrfach wurde unser Flug verschoben. Schließlich wurde sogar das Gate gewechselt. Und dann gingen gleich zwei Flieger auf einmal nach Las Vegas.
Die ersten drei Nächte verbrachten wir dann in Las Vegas. Über diesen Aufenthalt können Sie im Reisebericht Las Vegas 2000 mehr erfahren.
Am Morgen des Dienstag ging es weiter zum Grand Canyon. Die Fahrt über den Hoover Dam (der gleichzeitig die Grenze zwischen den Bundesstaaten Nevada und Arizona darstellt), durch Kingman und Williams zum Nationalpark war dabei ein Highlight für sich.
Dem folgte freilich der wohl absolute Höhepunkt unserer gesamten Reise: Zwei Tage und zwei Nächte am Grand Canyon. Über die Eindrücke dort berichte ich im Reisebericht Grand Canyon 2000.
Am Donnerstag ging es, nach den letzten Eindrücken am Grand Canyon, zunächst zurück Richtung Süden nach Williams und dort auf den Interstate 40 in Richtung Westen. Ihn verließen wir aber schon bald, um zwischen Seligman und Kingman auf der "Historic US 66", der legendären Route 66, zu fahren. Eine wirklich interessante Alternative zur Interstate 40 - und kein allzu großer Umweg auf unserem Weg nach Lake Havasu City.
Von diesem Ort hatte ich im Vorfeld unserer Reiseplanung noch nie gehört. Obwohl es hier eine durchaus sehenswerte Kuriosität gibt: Die alte London Bridge. Die stand vor rund 30 Jahren einem Neubau in Englands Hauptstadt im Weg. Ein reicher Industrieller kaufte sie, ließ sie Stein für Stein in London abbauen und in eine winzige Stadt in der Wüste Arizonas schaffen: Lake Havasu City. Die Stadt ist inzwischen deutlich gewachsen. Und dort ist die Brücke nun die Touristenattraktion Nummer eins. Bereits 50 Kilometer vorher wird auf sie hingewiesen. Was vielleicht auch daran liegt, dass es im Umkreis nicht viel mehr als Wüste gibt. Und auch Lake Havasu City hat ansonsten nichts zu bieten. Obgleich es schon faszinierend ist, eine Stadt in einer Region zu sehen, die menschenfeindlicher kaum denkbar ist. Wäre da nicht der künstliche Lake Havasu, es gäbe kein Wasser. Und tagsüber sind Temperaturen von über 40 Grad im Schatten, zumindest im Sommer, die Regel. Folglich spielt sich das Leben hier in klimatisierten Räumen ab - oder am Hotelpool. Wir wählten Lake Havasu City, weil es geographisch so richtig in die weitere Reiseplanung passte.
Am nächsten Tag war es soweit: Sechs Tage nach unserer Landung in San Francisco kamen wir auf dem Landweg nach Kalifornien zurück: Etwas südlich von Lake Havasu City, in Parker, überquerten wir die Grenze zwischen den Bundesstaaten Kalifornien und Arizona. Das nächste Highlight folgte nach gut zwei Stunden Fahrt durch die Wüste: Der Joshua Tree Nationalpark. Sie finden hierzu eine eigene Seite in diesem Reisebericht. Endstation an diesem Freitag war dann aber Palm Springs.
Nur wenige Stunden waren wir hier in unserem Motel. Dann ging es am Samstag weiter zum Pazifik, nach Oceanside. Hier hatten wir wieder eine Ferienwohnung im "North Coast Village" gemietet, die in den nächsten zwei Wochen der Ausgangspunkt für's Baden im Meer, aber auch für die zahlreichen Ausflüge war, von denen ich auf eigenen Seiten innerhalb dieses Reiseberichtes erzähle. Nach insgesamt drei Wochen hieß die Endstation unserer diesjährigen USA-Reise wieder "LAX", der Airport in Los Angeles. Über Frankfurt ging es wieder nach Friedrichshafen zurück. |