owi

Informationen
Route
Oceanside
San Diego
Los Angeles
Legoland
Joshua Tree NP
Stonewall Peak
Saddleback
Links
 

     
    Oceanside
Oceanside
Zwei der drei Wochen in den USA verbrachten wir, wie 1998, in Oceanside. Diese Stadt hat 140000 Einwohner und liegt zwischen Los Angeles und San Diego, direkt am Pazifik. Diese geographische Lage war es 1998 auch, die zu der Entscheidung führte, hier eine Ferienwohnung zu suchen. Da der Vermieter inzwischen kein Unbekannter mehr für uns war, fiel es leicht, sich wieder für die gleiche Ferienwohnung zu entscheiden. Einige Ausflugsziele, die wir 1998 "ausgelassen" hatten, lockten schließlich.

Oceanside aber allein zum idealen Ausgangspunkt für Ausflüge zu "degradieren", wäre unfair. Die Stadt selbst hat zwar wenig Sehenswertes zu bieten (dazu gleich noch mehr), die Strände sind aber begeisternd. Sie sind ruhig und sicher. Selbst am "Labor Day"-Wochenende, an dem viele Amerikaner die drei freien Tage für einen Kurzurlaub am Meer nutzen, war uns ein "Platz in der ersten Reihe" am Strand hier sicher.
Die Ferienwohnung gehörte zum "North Coast Village"-Komplex. Hier gibt es zahlreiche Wohnungen unterschiedlicher Größe. Vermieter sind jeweils private Eigentümer. Leider sind die Preise gegenüber 1998 deutlich gestiegen. Und für das Jahr 2001 sind weitere Erhöhungen bereits angekündigt. Dann kostet eine Woche bis zu 2000 Dollar. Drei Jahre zuvor war es noch die Hälfte. Gleichwohl hat der Komplex einiges zu bieten. Neben zwei Swimming- und zwei Whirl-Pools gibt es Grillplätze und sehr gepflegte Außenanlagen. Und ein Tiefgaragen-Stellplatz gehört ebenfalls zur Wohnung dazu.

Mehr als vor zwei Jahren begeisterte der Pazifik vor allem unseren Jan. Zwar war das Wasser etwas kühler (Ende August etwa 20 bis 22 Grad), dafür wurde Jan angesichts hoher Wellen endgültig zum "Surf-Freak". Ein kleines Brett gehörte zur Ausstattung unseren Ferienwohnung.

Durchaus an US-Serien rund um Sonne, Strand und Wellen erinnerte mich jedes Mal die Präsenz des "Lifeguard".

Zweifellos eine Sehenswürdigkeit ist das Pier in Oceanside. Es ist das längste Holz-Pier in Südkalifornien und am Ende wartet ein Restaurant, in dem fast alles wie in den 50er Jahren abläuft - nur die Preise passen nicht zu dieser Atmosphäre. Möglicherweise wird sich das Gebiet rund um das Pier in den nächsten Jahren deutlich verändern. Ein Hotelkonzern plant einen großen Neubau inklusive Golfplatz. Diese Planungen spalten offenbar die Öffentlichkeit in Oceanside in Gegner und Befürworter.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Oceanside haben wir uns in diesem Jahr auch einmal näher angeschaut: die Mission San Luis Rey. Sie liegt etwa zehn Kilometer landeinwärts und zählt zu den von Spaniern Ende des 18.Jahrhunderts errichteten Missionsstationen. Heute dient sie u.a. als Fortbildungsstätte, kann aber auch besichtigt werden.