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![]() San
Diego
Bei unserem ersten Kalifornien-Besuch 1998 ließen wir San Diego, obgleich nur eine gute halbe Stunde Fahrt von unserem Ferienort Oceanside entfernt, mehr oder weniger "links liegen". Wir besuchten zwar Sea World im Nordwesten der Stadt und fuhren auf der Fahrt nach Mexiko mit dem Bus durch die Millionenstadt. Mehr aber sahen wir nicht. Das wollten wir diesmal ändern. Und wir taten es gleich mehrfach. Dabei erlebten wir teilweise ein sehr untypisches San Diego, nämlich mit bewölktem Himmel. Für August waren die wenigen Regentropfen und die dicken Wolken durchaus ein Phänomen, wie uns immer wieder versichert wurde. Mitten in der Stadt befindet sich die "Horton Plaza" (Bild oben), ein Einkaufszentrum, das zwar vom Warenangebot her relativ typisch ist, nicht aber von der Architektur. Unter freiem Himmel geht es hier kreuz und quer von einem Geschäft zum anderen.
Im Hafen von San Diego liegt u.a. der "Star of India", ein nahezu 140 Jahre altes Segelschiff. Dies und das nahe gelegene "Seaport Village" hinterließen bei uns einen ersten positiven Eindruck von San Diego als Hafenstadt.
Wie es vor 130 Jahren in der Gegend aussah, in der heute San Diego liegt, vermittelte uns ein Besuch im "Old Town San Diego Historic State Park", in dem es nicht nur zahlreiche alte Häuser zu sehen gibt, sondern auch viele Mitarbeiter in historischen Kostümen. Unsere Kinder interessierte natürlich insbesondere die alte Schule. Übrigens: Der Eintritt in diesen "State Park" ist frei - und der Besuch in jedem Fall lohnenswert! Das ansonsten oft geschichtslose Amerika vermittelt hier einen ganz anderen Eindruck von sich.
Wir fuhren weiter zum "Point Loma", einer Halbinsel, die San Diego gegenüberliegt. Der Blick hier auf die Bucht und die Stadt ist beachtlich. Zu sehen gibt es hier u.a. das "Cabrillo National Monument", das an den Entdecker der Bucht erinnert. Heute bestimmen vor allem militärische Schiffe die Szenerie. San Diego ist der zweitgrößte Militärhafen der USA.
Ein weiterer Ausflug führte uns in den "World Famous San Diego Zoo" (so die Eigenwerbung). In der Tat ist der Zoo mehr als sehenswert. Er liegt mitten im Balboa Park und wird u.a. von zwei Schluchten geprägt. Sie können aber mit Hilfe von Laufbändern überwunden werden. Die weiten Distanzen lassen sich auch mit Hilfe einer Schwebebahn, die über das gesamte Gelände führt, überbrücken. Wir hatten ein Kombi-Ticket gelöst, das neben dem Eintritt auch zwei Fahrten mit dieser Bahn und eine halbstündige Bustour enthält. Auf ihr verschafften wir uns zunächst einen Überblick über den Zoo und gingen dann gezielt los. Das Highlight im San Diego Zoo sind zweifellos drei Panda-Bären, von denen einer erst 1999 geboren wurde - als offenbar erster in einem Zoo außerhalb Chinas.
Ein ganz anderes Highlight setzte ich mir mit meiner Teilnahme am "Balboa 4 Mile Cross Country Race" des San Diego Track Club. Es war für mich, nach rund zehn Jahren Pause, ein erster Wettkampf, wenngleich es mir nicht um eine besondere Platzierung ging. Mir war wichtig, die vier Meilen (rund 6,4 Kilometer) trotz anspruchsvoller Strecke durch den hügeligen Balboa-Park ohne Pause durchzulaufen. Und ich wollte etwas von der Atmosphäre eines amerikanischen Volkslaufes mitbekommen. Beides ist mir gelungen. Welchen Platz ich am Ende erreicht habe? Hier finden Sie die Ergebnisse... |