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    Willkommen in Kalifornien!
Informationen und Tipps
Auf dieser Seite möchte ich einige Informationen und Tipps weitergeben, die ich im Vorfeld und während unserer diesjährigen Reise nach Kalifornien gesammelt habe. Wie ich feststellen muss, dreht es sich hier weitestgehend ums Geld. Das mag mit Blick auf den Dollar-Kurs (im Sommer 2001: 1 Dollar = 2,15 DM = 1,10 Euro) nicht verwundern. Und natürlich schaut eine vierköpfige Familie auf einer solchen Reise besonders auf's Geld. Zu verschenken haben wir nichts - und genau das kann Ihnen nämlich passieren, wenn Sie nicht auf jedes besondere Angebot achten.

Das gilt zum Beispiel für die Tankstellen. Wir sind es in Deutschland gewohnt, dass die Benzinpreise innerhalb einer Stadt gar nicht oder nur um ganz wenige Pfennige differieren. In den USA sieht das anders aus. Dort haben wir Tankstellen gesehen, deren Preise um bis zu neun Cents pro Galone höher lagen als die der Konkurrenz auf der gegenüber liegenen Straßenseite! Es lohnt sich also viel mehr als bei uns, die Augen offen zu halten und die Preise zu vergleichen. Wie es Tankstellen schaffen, trotz deutlich höherer Preise im Angesicht der Konkurrenz Benzin zu verkaufen, blieb uns ein Rätsel.

Verrückt ist das "Coupon"-Fieber in den USA. In Zeitungen, Katalogen und Prospekten finden sich die kleinen Gutscheine, die die Pizza um drei Dollar günstiger oder das T-Shirt im Dreierpack um 20 Prozent preiswerter machen. Wer keinen Coupon hat, zahlt den vollen Preis. Das extremste Beispiel fanden wir im Sommer 2001 auf einer Sprite-Getränkedose. 12 Dollar Preisnachlass versprach sie beim Eintritt in den Vergnügungspark von Six Flags Magic Mountain. Da er ohnehin eines unserer Ausflugsziele sein sollte, gingen wir mit vier Sprite-Dosen im Rucksack an den Ticket-Schalter. Und tatsächlich: Für jede Dose zahlte jedes Familienmitglied 12 Dollar weniger (der Nachlass wird natürlich nur einmal pro Person gewährt). Das machte eine Ersparnis beim Eintrittspreis von umgerechnet über 100 Mark aus. Dumm, wer keine Sprite trinkt...

Ganz ähnlich sieht es bei der Supermarkt-Kette Ralphs aus. Das gilt allerdings auch für die Konkurrenz von Saveway, Vons & Co. Überall gibt es Kundenkarten. Sie kosten nichts. Im Falle von Ralphs (für den wir uns entschieden haben) wurden wir so schon im Vorjahr zum Club-Mitglied. Als solches bekamen wir manches Sonderangebot ganz automatisch berechnet, das Nicht-Mitgliedern vorenthalten wird. Ganz praktisch sieht das so aus, dass wir ganz normal eingekauft haben. An der Kasse legten wir die Club-Karte vor und erhielten für zahlreiche Produkte günstigere Preise. Wir machten uns den Spaß und zählten am Ende des Urlaubs alle "Ersparnisse" (die auf dem Kassenzettel werbewirksam aufgelistet sind) zusammen: Es waren stolze 33 Prozent!
Ab und zu gibt es dann noch besondere Angebote für Club-Mitglieder. Dazu zählten auch in diesem Jahr verbilligte Eintrittskarten für Knott's Berry Farm. Unsere Kinder mussten gerade einmal 9,95 Dollar bezahlen, wir Erwachsenen 21,95 Dollar. So kam die ganze Familie für knapp 140 Mark zu einem erlebnisreichen Tag im Achterbahn-Park. Laut Preisaushang am Ticketschalter des Parks wären normalerweise über 300 Mark fällig gewesen.

Bleibt an dieser Stelle allenfalls noch vom höchstgelegenen McDonalds in Kalifornien zu berichten. Er ist in Mammoth Lakes zu finden, einem Ort über 2300 Meter über dem Meeresspiegel. Er hatte zwar gerade keine Sonderangebote zu bieten, lockte uns aber dennoch zum Abendessen.