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Freizeitparks
Ein Besuch in Kalifornien ohne den Besuch von Freizeitparks?! Das geht natürlich nicht, wenn zwei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren mitreisen! Wenngleich wir diesmal viel mehr von der vielfältigen Natur beeindruckt waren, so gehörten die wilden Achterbahnen in Six Flags Magic Mountain und die Wale in Seaworld doch auch dazu.

Wild Animal Park
Vor drei Jahren kamen wir mehr oder weniger zufällig beim Wild Animal Park vorbei, diesmal wollten wir diesen "Ausflug nach Afrika und Asien" noch einmal ganz bewusst erleben. Der Park selbst befindet sich am Highway 78 und ist von Oceanside in einer halben Stunde erreichbar. Er ist kein klassischer Freizeitpark, sondern sozusagen die "Außenstelle" des berühmten San Diego Zoo. Hier lebt Großwild von Löwen über Giraffen bis zu Elefanten und Tigern. Sie haben ein riesiges Gelände zur Verfügung. Hier fahren in regelmäßigen Abständen Züge hindurch. Diese Fahrt dauert 45 Minuten, während denen viel Wissenwertes erzählt wird. Daneben gibt es noch einen Bereich, der zu Fuß erkundet werden kann. Hier gibt es beispielsweise Pelikane, Gorillas und einen Streichelzoo. Zwei "Shows" besuchten wir auch. Während es bei den Elefanten sehr sachlich zuging und mangels einiger englischer Vokabeln das aufmerksame Verfolgen schwer fiel, war die Vogel-Schau witzig und beeindruckend.
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Six Flags Magic Mountain
Schon vor unserer ersten Kalifornien-Reise 1998 hatte ich von diesem Park gelesen, als "dem" Freizeitpark, wenn es um Achterbahnen geht. Die Entfernung zu Oceanside hatte uns 1998 und 2000 von einem Besuch abgehalten. Diesmal gingen wir es an - trotz mehr als ein zweistündiger Anfahrt auf dem Interstate 5 quer durch Los Angeles bis Valencia.
Der Park nennt sich inzwischen "Xtreme Park" - und das zu Recht! Wohl nirgendwo gibt es so viele und so wilde Achterbahnen. Ob nun die Holzachterbahn "Psyclone" oder die steile "Goliath" (Foto oben) - hier geht's zur Sache. Insgesamt 15 "Roller Coasters" stehen bereit. Dazu gibt es noch einige gute Shows. Bei "Batman & Robin" ist Action angesagt, die vor allem Kindern gefallen dürfte. Unsere hatten jedenfalls ihren Spaß und wollten die Show zwei Stunden später zum Abschluss des Tages gleich noch einmal sehen. Wirklich verblüfft waren wir von "Odyssey", einer Zaubershow.
Wild Rivers
Keine Bilder kann ich vom Wasserpark "Wild Rivers" liefern. Die Kameras blieben mit Blick auf Wellenbad und Wasserrutschen in der Ferienwohnung. "Wild Rivers" liegt in Irvine, etwa 45 Minuten nördlich von Oceanside, an der Kreuzung der Interstates 5 und 405. Hier gibt es neben zwei Wellenbad-Becken auch jede Menge Rutschen. Und vor allem deretwegen waren wir ja gekommen. Enttäuscht wurden wir nicht. Die Wartezeiten waren minimal, das Wetter Ende August durchaus akzeptabel. Gegen abend wurde es etwas frisch, am Morgen nervte etwas der Hochnebel. Doch dazwischen gab's Sonne pur und fast ungetrübte Badefreuden. Denn Jan und ich hatten es in einer Bahn geschafft, den riesigen Rutschreifen zu verlieren und so ungeschützt die Röhre nach unten "zu brettern". Von diesem Schock erholten wir uns bei einer gemütlichen "Safari Rivers Expedition". Hierbei geht's gemütlich in Schwimmreifen durch einen Strömungskanal.

Seaworld
Durchaus enttäuscht waren wir zu Beginn in Seaworld. Die Wal-Show fiel an diesem Tag aus - und auch an anderen Stellen im Park hatten wir den Eindruck, dass die Saison an diesem Dienstag nach dem Labor Day Anfang September schon zu Ende war. Trotz vollem Eintrittspreis war manche kleinere Attraktion verschlossen. Doch diese Eindrücke bestimmten nicht den Tag. Angesichts der nur wenigen Besucher blieb nämlich mehr Zeit und vor allem Nähe, um Delphine, Pinguine, Haie und Wale zu sehen. Bei letzteren gab es übrigens wenige Tage zuvor Nachwuchs - was auch der Grund war, warum die eigentliche "Shamu"-Show ausfiel. Dafür gab's eine kurze Präsentation der Wale. Und die anschließende Fütterung direkt am großen Wal-Becken entschädigte spätestens für die entgangene Show. Sollten Sie auch das Glück haben, Seaworld an einem Tag zu besuchen, an dem wenig Besucher im Park sind, sollten Sie hier unbedingt dabei sein.
Man mag zu dieser Mischung aus Tier- und Freizeitpark durchaus geteilter Meinung sein - uns hat der Tag in Seaworld mit dem langen Verweilen am Delfin-Becken die Welt unter Wasser wieder näher gebracht.

Knott's Berry Farm
Welch ein Abschied von Kalifornien! Unseren vorletzten Tag (der letzte gehörte dem Strand in Oceanside) verbrachten wir noch einmal in "Knott's Berry Farm" in Buena Park, südlich von Los Angeles. Dieser Freizeitpark hat es uns angetan - 1998 und 2000 waren wir auch schon hier. Etwas enttäuscht waren wir, dass die Shows und Achterbahnen sich unverändert präsentierten. Aber die Mischung aus Roller Coaster (die Holzachterbahn "GhostRider" ist einfach Spitze!), Geschichte (hier fährt u.a. eine Original-Eisenbahn aus dem 19.Jahrhundert und steht eine alte Schule) und Patriotismus (die Nationalhymne eröffnete den Tag) ist dennoch gelungen. Und dank Club-Karte der Lebensmittel-Kette "Ralphs" war der Eintritt ja fast schon geschenkt (mehr dazu auf der Info-Seite). Besonders toll war, dass wir auch in diesem Jahr den Park am Donnerstag nach dem Labor Day fast für uns hatten. So fuhren Julia und Jan gleich sechsmal mit der "GhostRider". Aber auch der "Überfall" bei der Fahrt mit der historischen Bahn durch's Parkgelände gefiel unserem Jan besonders gut.