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    Unsere Route
Unsere Route
Im Gegensatz zu unseren bisherigen Reisen in die USA starteten wir diesmal nicht von Friedrichshafen, sondern von München aus. Das hatte den Vorteil, dass wir sowohl auf dem Hinflug nach San Francisco, als auch beim Rückflug von Los Angeles aus direkt fliegen konnten. Ein Umsteigen mit entsprechenden Wartezeiten gab es somit nicht.

Das erste Ziel hieß also San Francisco. Hier hatten wir uns für zwei Nächte wieder ein Zimmer im "Cathedral Hill Hotel" reserviert, das wir bereits von unserer Reise 1998 her kannten.

Dann ging es per Mietwagen auf der Interstate 80 zunächst über Oakland in Richtung Sacramento. Dort zweigten wir jedoch auf den Highway 50 in Richtung Placerville ab. Dort wiederum ging es auf dem Highway 49 in Richtung Auburn und wieder zurück zur Interstate 80. Das ist auf den ersten Blick ein klarer Umweg, brachte uns allerdings nach Coloma und zum dortigen "Marshall Gold Discory State Historic Park". Dort (das Foto oben zeigt die Stelle am American River) wurde 1848 das erste Gold gefunden und damit der Goldrausch ausgelöst.

Wieder zurück auf dem Interstate 80 ging es um den Donner Pass weiter in Richtung Lake Tahoe. Am Donner Lake gab es unter einer Gruppe von Siedlern, die auf dem Weg nach Kalifornien unterwegs waren, um 19.Jahrhundert den einzigen bekannten Fall von Kanibalismus in der amerikanischen Geschichte. Heute gibt es auch hier einen State Park, der daran erinnert.

Unserem zweitätigen Aufenthalt am Lake Tahoe folgt die Weiterfahrt zum Yosemite Nationalpark. Sie führte über den Highway 395, der am Rande der Sierra Nevada südlich verläuft. Vor Lee Vining bogen wir in die "Geisterstadt" Bodie ab. Zurück auf dem Highway 395 ging es noch das kurze Stück nach Lee Vining und dort über den Tioga Pass in den Yosemite Nationalpark - und drei Tage später auf dem gleichen Weg zurück.

Da uns die Fahrt vom Yosemite Nationalpark zum nächsten Ziel, dem Death Valley, als zu lang erschien, teilten wir diese in zwei Tagesabschnitte. So übernachteten wir einmal in Mammoth Lakes. Dieser Ort ist vor allem bei Wintersportlern bekannt und beliebt. Wir registrierten nur wenig: So schauten wir uns den "Hot Creek" (Foto oben) an. Er befindet sich nahe Mammoth Lakes und umfasst heiße Quellen, die mehr oder weniger blubbernd und dampfend einen Einblick in die Kräfte im Erdinnern zeigen. Unser Hotel in Mammoth Lakes hieß übrigens "Alpenhof Lodge", wie überhaupt vieles in diesem Ort an die Schweizer Alpenwelt erinnert.

Von Mammoth Lakes, das über 2000 Meter hoch am Ostrand der Sierra Nevada liegt, ging es dann in wenigen Stunden hinunter bis unter den Meeresspiegel im Death Valley (Foto oben). Dabei erlebten wir auch Temperaturextreme. Unterwegs hatte es am frühen Morgen ganze +4 Grad Celsius - im Death Valley waren es an diesem Nachmittag bereits 44 Grad. Wir fuhren dabei erneut den Highway 395 hinunter, bogen in Lone Pine auf den Highway 146 ab, der dann als Highway 190 ins Death Valley führt. In Lone Pine gab es dabei auch einen Blick auf den Mount Whitney, den mit 4418 Metern höchsten Berg in den Kontintal-USA (ohne Alaska).

Aus dem Death Valley fuhren wir über den Highway 190 in Richtung Death Valley Junction und dort über den Highway 127 in Richtung Baker. Das Schild "No Services next 70 Miles" erschreckte durchaus, behielt aber natürlich Recht. Auf dieser Strecke gab es nichts außer Wüste in der unterschiedlichsten Form und ewig lange gerade Straßen.

Nach zehn Tagen Rundreise hieß das Ziel nun wieder Oceanside. Diese Stadt zwischen Los Angeles und San Diego, direkt am Pazifik gelegen, erreichten wir von Baker aus über die Inerstates 15, 215 und abermals 15. Dort verbrachten wir zwei weitere Wochen mit verschiedenen Ausflügen, die im Rahmen dieses Reiseberichts beschrieben werden. Einmal mehr endete die Reise am "LAX", dem internationalen Flughafen in Los Angeles. Von dort ging es per Direktflug nach München zurück.