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San
Francisco
Keine Frage: Wir
haben uns auf unserer ersten Kalifornien-Reise 1998 in San Francisco verliebt.
Und so stand bei der Planung der diesjährigen Reise schnell fest,
dass wir zumindest zwei Nächte zum Beginn wieder in San Francisco
verbringen wollten.
I
Wir wollten Erinnerungen
auffrischen und dazu gehörte natürlich wieder die Fahrt mit einem
der Cable Cars.
Eine der wenigen
verbliebenen Cable-Car-Strecken führt unweit des Cathedral Hill Hotels,
in dem wir auch diesmal übernachteten, in die Innenstadt, die von
Hochhäusern von Banken und Versicherungen beherrscht wird.
Leider ist es nicht
möglich, die Aussicht von der Transamerica Pyramid (Foto) aus zu bewundern.
Die Aussichtsplattform wurde schon vor Jahren geschlossen.
Erstmals schauten
wir uns Chinatown an (das natürlich mehr zu bieten hat als diesen
kuriosen McDonalds...). Aber wir waren wohl zur falschen Tageszeit dort.
Frühmorgens herrschte dort nicht das vielbeschriebene bunte Treiben.
Und nach Peking und Shanghai fühlten wir uns auch nicht versetzt.
Einen ersten Blick
auf den Pazifik erlebten wir dann wieder in der Nähe des Cliff House.
Wild und ungestühm war hier wieder die Brandung. Von hier aus fuhren
wir am Baker Beach vorbei zur Golden Gate Bridge. Zahnschmerzen und starker
Wind hielten mich davon ab, über die Brücke zu joggen, wie ich
es mir lange vorgenommen hatte. Wir erlebten stattdessen einen wohl typischen
Sommertag in San Francisco: Sonne und blauer Himmel pur über der Stadt,
Nebel über der Golden Gate Bridge. Extrem starker Wind trieb dabei
immer wieder Schwaden in die San Francisco Bay - ein faszinierendes Naturschauspiel.
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