Highway No 1
Die letzten zwei Tage unserer Reise verbrachten wir auf dem Highway No 1. Er führt die Westküste der USA entlang. Insbesondere zwischen Monterey und San Simeon zählt die Strecke zweifellos zu den schönsten Küstenstraßen der Welt.

Doch es gibt ein Problem: Den Nebel. Der relativ kalte Pazifik trifft hier auf das warme kalifornische Festland – und das führt an vielen Tagen im Jahr zur Nebelbildung. So hatte ich die Küste auch von unserer ersten Fahrt 1998 in Erinnerung. Damals hatte sie mich nicht wirklich beeindruckt – wohl auch, weil ich so wenig gesehen habe... Und auch diesmal begann die Fahrt im Nebel. Doch der löste sich bald auf und als wir Monterey hinter uns gelassen haben, erlebten wir den Highway No 1 von seiner schönsten Seite.

Der Kontrast zwischen dem Meer, den Wellen, den Felsen, den aufragenden Bergen der Küste und den Blumen – ständig legten wir Stopps ein und genossen die immer wieder neuen Eindrücke.


Auf der relativ kurzen Strecke (von Monterey nach San Simeon sind es nur knapp 100 Meilen) gibt es die herrliche Sandstrände...

...die zu einem kurzen Spaziergang einladen...

...aber auch markante Brücken-Bauwerke, die sich inzwischen in die Szenerie einfügen, als hätte es sie immer gegeben.

Immer wieder legten wir einen Zwischenstopp ein...

...und genossen die Aussicht.

Mancher Strand war nicht erreichbar...

...ein anderer (wie hier im Julia Pfeiffer Burns State Park) weltberühmt. Denn hier fließt tatsächlich ein Wasserfall auf den Strand und von dort in die Pazifikbucht. Eine Szene wie aus einem Film...

Ein besonderes Geschenk am nächsten Morgen: Statt Nebel gab es Sonne pur vom Sonnenaufgang an.

Und so gab es weitere tolle Eindrücke, wie hier im Bereich von Big Sur.

Einmal mehr konnte ich mich kaum sattsehen und machte Foto auf Foto.

Was vom Highway aus kaum zu sehen ist: Es gibt auch immer wieder Villen – und zu einer von ihnen gehört dieser private, nicht zugängliche Strand.

Und nahezu bis San Simeon begleitete uns die Sonne an diesem Tag und ließ die Fahrt auf dem Highway No 1 zu einem absoluten Höhepunkt der Reise werden.

Das Nahe von San Simeon gab es dann noch eine besondere Attraktion: Einen Strand haben sich Tausende von Seelöwen als Quartier ausgesucht.

Doch das Ende unserer Reise rückte unerbittlich näher: Mit diesem tollen Sonnenuntergang kurz vor Malibu verabschiedeten wir uns vom Pazifik. Am nächsten Tag ging es von L.A. aus wieder zurück nach Deutschland.