Valley of Fire State Park
Der Valley of Fire State Park liegt nur eine knappe Fahrstunde nördlich von Las Vegas und sollte eigentlich nur eine Station zum Übernachten sein. Angesichts der weiten Anfahrt vom Capitol Reef Nationalpark, die uns teilweise über schneebedeckte Straßen führte, freuten uns Sonnenschein und Wärme hier in besonderer Weise.

Die ersten Eindrücke begeisterten! Zwar waren wir zwölf Jahre zuvor bereits im Valley of Fire, doch wirkliche Erinnerungen brachten wir nicht mit.

Der Stellplatz auf dem Campingplatz – ohne Worte! Hier genossen wir zunächst das sommerliche Wetter.
Am späten Nachmittag starteten wir dann zu einer kleiner Rundfahrt. Schon unweit des Campingplatzes gab es den ersten Stopp beim Arch Rock – ein weiterer Steinbogen im amerikanischen Südwesten...

Eine kurze Wanderung unternahmen wir im Rainbow-Vista-Bereich.

Auch im Valley of Fire begann gerade die Kakteen-Blüte.

Kurvenreich ist die Strecke zu den White Domes. Doch bereits die Fahrt ist unbeschreiblich schön! Immer wieder faszinieren die Felsen mit ihren unterschiedlichen Farben.

Am Parkplatz am Ende der Straße entdeckten wir dann einen handgeschriebenen Hinweis auf eine „Wave“. Eine solche „Gesteinswelle“ hatten wir 2010 im Grenzbereich zwischen Utah und Arizona gesehen. Dass es Ähnliches hier geben sollte, war uns nicht bekannt. Der Weg war mit farbigen Bändern markiert. Alles wirkte recht „neu“. Die Karte des State Parks gab keinerlei Auskunft...

Aber die gut halbstündige Wanderung lohnte sich! Ein markant gestreifter Felsen in der Form einer Welle ist hier zu sehen. Nicht zuletzt, weil diese Sehenswürdigkeit noch nicht in die Reiseführer Einzug gehalten hat, ging es hier sehr ruhig zu. Nur zwei Fotografen genossen mit mir die Eindrücke kurz vor Sonnenuntergang.

Zweifellos ein Ort, der ein Wiederkommen lohnt.