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Reisenotizen
Die
USA-Reise 2012 war von unterschiedlichsten Eindrücken
geprägt – aber fast immer waren Straßen im
Spiel. Die breiten Interstates rund um Los Angeles, aber auch
schmale Straßen in den menschenleeren Gegenden von Utah und
Nevada brachten uns ans Ziel. Insgesamt fuhren wir über 6500
Kilometer.
Und das
war angesichts der extrem hohen Benzinpreise nicht gerade ein
Schnäppchen. Wir erlebten diese Reise zu den Zeiten der
höchsten Benzinpreise aller Zeiten – und so steht am
Ende der Reise der Entschluss, beim nächsten Mal keine so
große Rundreise zu planen...
Was wie
in den Vorjahren dazu gehörte: Das Einkaufen in
Outlet-Centern. Der Dollar-Kurs war mit 1,33 noch recht gut, so
dass sich das Einkaufen lohnte. Die richtig beeindruckenden
Schnäppchen gab es diesmal allerdings nicht.
Auch
diesmal wurde die USA-Reise von Fastfood geprägt. Aber es
gab noch einen Grund mehr, „McDonald's“ anzusteuern.
Dort gab es (mit Ausnahme von Tonopah in Nevada) überall ein
kostenloses „Wifi“ - ein Wireless-LAN, mit dessen
Hilfe ich E-Mails abrufen und mich über das Wetter
informieren konnte.
Einmal
mehr haben mich die Aufenthalte in den Nationalparks begeistert.
Eine stets angemessene Infrastruktur (wozu mitunter nur ein
ausgeschilderter Wanderweg gehörte), begeisternde
Landschaften und in den meisten Fällen tolle und bezahlbare
Campingplätze gefielen mir auch 2012. Und auch in diesem
Jahr haben wir einen Jahrespass erworben, der für 80 Dollar
den Eintritt in alle Nationalparks ermöglicht. Ob sich das
gerechnet hat? Keine Ahnung. Aber die Arbeit des National Park
Service wollten wir in jedem Fall unterstützen.
Ostersonntagmorgen
im Canyonlands Nationalpark in Utah. Und was hoppelt da über
den Weg? Ein Hase! Der Osterhase?!
Das hat
mich beeindruckt: Zahlreiche Campingplätze hatte ich Wochen
oder Monate im Voraus über das Internet gebucht. Dann
anzukommen und genau den gewünschten Stellplatz reserviert
zu sehen, das fand ich toll...
Dieses
Foto zeigt: Auch auf amerikanischen Straßen lauern
Gefahren. Während uns diesmal weder Schlangen noch Bären
begegneten, so sahen wir doch viele Rehe. Aber Gott-sei-Dank
immer rechtzeitig...
Ich mag
Fahrten durch menschenleere Regionen. Und mitunter, wie hier in
Nevada, tut sich über sehr viele Meilen nichts...
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